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AIKIDO |
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| Ibaraki Dojo in Iwama | Kamiza im Ibaraki Dojo | Haus von O-Sensei | Hombu Dojo Tokyo |
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Was ist Aikido?
Im Gegensatz zu vielen anderen Kampfsportarten trainiert
man miteinander - nicht gegeneinander. AIKIDO setzt nicht
Kraft gegen Kraft. Es gibt weder Schläge noch Tritte.
Man nimmt die Energie eines Angreifers auf, um sie für eine
gemeinsame weitere Bewegung zu nutzen. Es gibt auch keinen
Wettkampf. Dadurch konnte der ursprünglichen Charakter einer
anspruchsvollen Kampfkunst weitgehend erhalten bleiben.
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AIKIDO eignet sich für
Männer und für Frauen jeden Alters gleicher maßen.
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Wie entstand Aikido? Ueshiba Morihei O-Sensei wurde am 14. Dezember 1883 in Tanabe, einem kleinen Städtchen bei Osaka, geboren. Er lernte in seiner Jugend diverse Kampfkünste und errang hohe Dan-Grade in namhaften Budo-Disziplinen. |
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| 1890 - | Zen, konfuzianische Klassiker und buddhistische Schriften in der Shiongon Schule bei Meister Mitsujo Fujimoto | ||
| 1901 - | Ju-jutsu in der Kito Schule bei Meister Tokusaburo Tojawa | ||
| 1903 - | Ken-jutsu in der Yagyu-ryu (Goto-Stil) bei Meister Masakatsu Nakai | ||
| 1911 - | Aiki-jutsu in der Daito-Ryu bei Meister Sogaku Takeda | ||
| 1922 - | Ju-jutsu und Ken-jutsu in der Shinkage-Schule | ||
| 1924 - | Jo-Jutsu | ||
| 1930 - | Gründung des Aikikai Honbu Dojo in Tokyo | ||
| 1933 - | Präsident der Gesellschaft zur Förderung Japanischer Kampfkünste | ||
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Entscheidend war für ihn die Begegnung mit der Verteidigungsform des Daito-Ryu-Aiki-Jutsu. Diese damals der Öffentlichkeit nicht zugängliche Verteidigungskunst, die über Jahrhunderte hinweg nur innerhalb berühmter Samuraifamilien weitervererbt worden war, erlernte Ueshiba in der Abgeschiedenheit des ländlichen Dojos von Sogaku Takeda Sensei auf Hokkaido. Ueshiba wurde mit diesen Techniken berühmt als Bezwinger großer Budo-Kämpfer aller Disziplinen. Später modifizierte der die Techniken des Daito-Ryu und verknüpfte sie mit anderen Stilrichtungen, wie der Yagyu-ryu. Daraus entwickelte er nach und nach ein eigenes System mit der Bezeichnung "Aiki-budo" |
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Weitere Entwicklung
Während des 2. Weltkrieges wandelte sich sein Stil
und seine Ideologie. Ueshiba zog sich daher 1942 mit ein
paar Schülern aus der Öffentlichkeit zurück
und gründete ein Dojo auf dem Land, in Iwama (Ibaragi
Präfektur). In den folgenden Jahren der
Abgeschiedenheit und des harten Trainings entwickelte er
seine neuen Techniken immer weiter und gab ihnen letztlich den Namen
AIKIDO.
Viele der damaligen Schüler von Morihei Ueshiba
O-Sensei unterrichten heute in allen Teilen der Welt
und sind das lebendige Vermächtnis des Aikido-
Begründers.
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Die Waffen des Aikido
Nachdem sich Ueshiba Morihei O-Sensei 1942 aus seinem Dojo
in Tokyo zurückgezogen hat und nach Iwama zog, begann
er verstärkt mit dem Unterrichten von Stock (Aiki-Jo)
und Schwert (Aiki-Ken). Das Iwama-Dojo wurde oft von
Lehrern des Kashima Shinto Ryu besucht, die dort die
Grundlagen ihrer traditonellen Schwertkunst lehrten. Auch
das Shinkage-ryu, das Ueshiba bei Takeda Sogaku erlernt
hatte, dürfte großen Einfluß auf
seine späteren Stock- und Schwerttechniken gehabt
haben. Als die US-Amerikaner nach dem Krieg den
Schwertkampf verboten, konnte Ueshiba durch die
Abgeschiedenheit seines Dojos als einer von ganz wenigen
Meistern die japanische Schwerttradition ungehindert
fortführen.
Ueshiba O-Sensei unterrichtete Aiki-Ken und Aiki-Jo in Iwama nur wärend des morgentlichen Trainings. Die meisten seiner Schüler, die tagsüber in Tokyo arbeiten mußten, kamen aber erst zum Abendtraining nach Iwama und lernten "nur" das waffenlose Aikido. Außerhalb von Iwama zeigte O-Sensei seine Waffenkünste nur bei Aikido-Demonstrationen. Er unterrichtete es nur sehr selten. Daher wird in einigen Schulen das Waffentraining heute gar nicht mehr oder nur am Rande gelehrt. Wir bieten es in Extra-Stunden an, so daß jeder, ganz nach eigenem Geschmack, Aikido ohne Waffen oder mit Waffen erlernen kann. Je nach Schule werden heute mit unterschiedlicher Intensität die folgenden Waffen unterrichtet:
"Jo" (Kurzstab)
"Bokken" (Holzschwert)
"Tanto" (Messer)
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